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Besetzung:

Don Pedro / Conrad: Oliver Kai Müller  
Donna Juanita / Schlehwein: Mélanie Linzer
Benedikt: Alexander Valerius
Beatrice: Tanja Marcotte
Claudio: Sören Messing
Hero: Isabel Flössel
Antonio: Dimitri Eliseev
Leonato /Holzapfel: Christian Suhr

sowie exklusiv an der Premiere am 26.8.2016:
Absinto Orkestra 
Roni Omar
Mutasem Shehada

Inszenierung: Christian Suhr

Spieldauer: 2 Stunden (eine Pause)

PRESSE

Viel Lärm um nichts

von William Shakespeare

Der Aufstand ist vorbei, Fürst Don Pedro kehrt mit seinen Soldaten als Sieger aus der Schlacht zurück – Pedros Schwester, die rebellische Donna Juanita, als Gefangene. Der Triumph soll bei Leonato gefeiert werden: mit Faulenzen, Essen, Alkohol und einem Kostümfest. Der junge Claudio und Leonatos Tochter Hero kommen sich dabei näher, schnell ist die Hochzeit beschlossene Sache …

Doch Juanita stört den neuen Frieden erneut: Vor Claudios Augen inszeniert sie eine Szene, in der Hero diesen mit einem anderen Mann zu betrügen scheint. Claudio ist außer sich und will sofort Hero vor allen Leuten bloßstellen.

Währenddessen schmieden die anderen Partygäste eine weitere Intrige: Benedikt und Beatrice, die sich seit Jahren mit Worten bekriegen, sollen zusammengebracht werden. Bald werden die Inszenierungen und Intrigen immer verwirrender. Auf dem Faschingsfest wechselt man die Identität so schnell wie die Maske, bis kaum noch jemand den Überblick hat, wer wer ist, was Theater und Behauptung, was Realität und Wahrheit ist …

Wie so oft bei Shakespeare liegen unter der leichten Komödie tiefe Abgründe: Hier ist es die Liebe als ein zerbrechliches, soziales Konstrukt, das schnell an gesellschaftlichen Konventionen zerschellt – oder erst durch gesellschaftliche Intervention zustande kommt …

Premierenfotos: Jürgen Pilgerstorfer

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