Besetzung:

Theseus/ Oberon: Oliver Kai Müller  
Hippolyta/ Titania: Valerie Bolzano
Puck: Mélanie Linzer
Lysander / Zettel: Alexander Valerius
Hermia / Schnock: Tanja Marcotte
Demetrius / Schlucker: Finn Hanssen
Helena / Thisbe: Verena SpechtHero: Isabel Flössel


Inszenierung: Christian Suhr

Spieldauer: 2 Stunden (eine Pause)

Ein Sommernachtstraum

von William Shakespeare

Die Truppen von Herzog Theseus haben in einer großen Schlacht das Heer der Amazonen besiegt und deren Anführerin Hippolyta gefangengenommen. Theuseus will die schöne Amazone heiraten und eine neue Ära des Friedens und der Liebe einläuten. Doch lässt sich dies einfach verordnen?

Hippolyta jedenfalls spuckt Gift und Galle und droht dem zukünftigen Gemahl offen mit Gewalt, sollte er es wagen, sich ihr in der Hochzeitsnacht zu nähern.

Und überhaupt liebt scheinbar niemand den, den er lieben soll: Das Mädchen Hermia, vormals mit Demetrius liiert, flieht mit dem Geliebten Lysander, verfolgt von dessen Ex-Geliebten Helena und dem eifersüchtigen Demetrius.

In einem Traum von Liebe und Leidenschaft treffen sich alle in einem Zauberwald wieder, bevölkert von Elfen und Fabelwesen – und alles kommt anders als geplant …

Das Stück war eine Auftragsarbeit Shakespeares für eine königliche Hochzeitsfeier. In einer Zeit, in der eher aus gesellschaftlichem Kalkül als aus Liebe geheiratet wurde, begeht der Autor mit dem Elf Puck, der die Sinne der Träumer verwirrt, um sie am Ende beschämt gemeinsam erwachen zu lassen, eine tollkühne Gratwanderung:

Einerseits lehrt er das Publikum, daß der menschliche Wille – gerade in Liebesdingen – doch stets den Kräften der Natur unterworfen bleibt. Andererseits war ja alles nur Theater und Traum … oder?

„Diesen Firlefanz der kaum
Mehr Gehalt hat als ein Traum
Tadelt nicht über Gebühr
Seid Ihr gnädig, lernen wir …“


Die Botschaft kam an: Die Majestäten liebten das Stück – denn Shakespeare ließ sie selbst entscheiden, wie ernst sie fortan ihre Träume und Abgründe nahmen …

Schauspieler wie Zuschauer fasziniert dieser Stoff seit Generationen. Uns also auch.

Wir möchten das Publikum einladen, sich mit allen Sinnen im Geiste Pucks auf eine Traumreise einzulassen, aus der man anders erwacht, als man eingeschlafen ist.

Happy-End inklusive – so jedenfalls hat es Puck versprochen:

"Daß ich alte Sprüche klopf:
Jeder Deckel kommt zum Topf
Jeder Hengst kriegst seine Stute
Alles Gute …“

Fotos: Jochen Melchior

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