Besetzung:

Valerie Bolzano

Verena Specht-Ronique

Mélanie Linzer

Oliver Kai Müller

Karsten Leschke

Alexander Valerius

u.a.

Inszenierung: Christian Suhr


Premiere 20.10.17

Dantons Tod

von Georg Büchner

Georg Büchners Geschichtsdrama DANTONS TOD zeichnet einen zweiwöchigen Ausschnitt aus der entfremdeten Spätphase der Französischen Revolution vom 24. März bis 5. April 1794 nach.

Die politischen Ziele der Französischen Revolution sind zu Beginn der Spielhandlung (24. März 1794) bereits erreicht. Im Mittelpunkt steht nun die Verwirklichung der „sozialen Revolution“, d.h. der gerechten Güterverteilung und allgemeinen Verbesserung der katastrophalen Lebensumstände der Massen.

An dieser Stelle eine Analogie zu den europäischen Krisen  unserer Zeit zu knüpfen, ist der Kerngedanke der Inszenierung, die auf unserem Europa-Projekt „Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit!“ aus den Jahren 2013-15 basiert.

Neben dem im Stück beschriebenen, auch in späteren Folgerevolutionen scheinbar unmöglichen Spagat, die Errungenschaften der Emanzipation zu bewahren und in eine demokratische Ordnung zu integrieren, die dem Wohle Aller verpflichtet ist, interessiert uns vor allem das Verhältnis von freiheitlichen Ideen zu deren kulturellen Voraussetzungen. Denn aus diesem resultiert die Wahl der politischen Mittel.

Wenn beispielsweise Robespierre vom TERROR (hier vom Staat ausgehend) als einzigem Mittel zur Verteidigung der TUGEND spricht, erreicht der Text  bis heute eine erschreckende Aktualität.

> Danton: „Ihr wollt Brot - und sie geben Euch Köpfe!“

„Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit!“

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